Fachkongress für die Zukunftsbranche Prävention, Fitness- und Gesundheit

Wissen, das Sie weiter bringt23. und 24. April, im Rahmen der FIBO 2010

  • Gothaer Versicherung
  • concept2 Rudergeräte
  • gym80 Geräte
  • milon industries GmbH
  • TÜV Rheinland
  • Precor
  • AllStars
  • DSSV
  • fitness MANAGEMENT International
  • BSA-Akademie
GETUP-KONGRESS 2010
PROGRAMM SAMSTAG 24. APRIL 2010

09.00
GETUP-KONGRESS 2010
ERÖFFNUNG FOREN

09.00

Moderator Prof. Dr. Schlaffke wird zur Eröffnung des GETUP-Kongresstages alle interessierten Fachleute der Fitness- und Gesundheitsbrache, Studierende und Ausbilder sowie Führungskräfte der deutschen Fitnesswirtschaft begrüßen. Hierbei stellt er die Veranstaltungspunkte und die Referenten des Kongresstages vor.


09.15-10.45

FORUM ERNÄHRUNG
SCIENCE UPDATE: AKTUELLE ERKENNTNISSE DER ERNÄHRUNGSWISSENSCHAFT

09.15 - 10.45

Der Zweig der Ernährungswissenschaft zeichnet sich dadurch aus, dass bestehendes Wissen rasch durch neue Forschungsergebnisse erweitert wird. In der Presse finden sich praktisch tägliche neue Meldungen zu aktuellen Studienresultaten, je nach Recherche des Verfassers mit mehr oder weniger wahrheitsgetreuem Inhalt. Selbst erfahrenen Ernährungsberaterinnen, Personal Trainern und Food Coaches fällt es zunehmend schwer, neue Forschungsdaten ihrer Bedeutung entsprechend einzustufen, nüchtern und objektiv zu interpretieren und mit dem bestehenden Wissen abzugleichen.
Das Forum „Ernährung“ wird drei Bereiche der Ernährungsforschung aufgreifen, in denen in den letzten Jahren zahlreiche Studiendaten tatsächlich neue Perspektiven eröffnen konnten und eine Modifikation bisheriger Empfehlungen notwendig erscheint. Die Referenten stellen wissenschaftlich fundiert wesentliche aktuelle Forschungsergebnisse dar, erörtern deren Bedeutung und leiten konkrete Praxisempfehlungen für die Beratungssituation ab.

Moderator des Forums: Clive Salz

 



Essenzielle Fettsäuren – welche sind es wirklich?
Jan Prinzhausen

Essenzielle, also lebensnotwendige Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle bei Regulierung und Steuerung zahlreicher Prozesse im Organismus, u. a. im Bereich des Fettstoffwechsels und des Insulinhaushaltes, bei Entzündungsprozessen sowie im Immunsystem. Ferner sind einzelne essenzielle Fettsäuren wichtige Baustoffe im Gehirn, so dass bei einem Defizit in der Ernährung langfristig zahlreiche psychische Störungen, wie Depressionen und Konzentrationsstörungen begünstigt werden. Im menschlichen Stoffwechsel können pflanzliche omega3- und omega6-Fettsäuren in die vom Organismus benötigten tierischen essenziellen Fettsäuren umgewandelt werden. Doch wie effizient sind diese Konversionsprozesse? Können wir wirklich mit dem alleinigen Konsum pflanzlicher Öle den Bedarf an essenziellen Fettsäuren im Körper decken? Basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Daten werden diese Fragen im Vortrag differenziert beantwortet.

 


Antioxidanzien im Sport – sinnvoll, unnütz oder sogar schädlich?
Prof. Dr. med. Torsten Albers

Antioxidative Vitamine und Mineralstoffe, wie z. B. beta-Carotin, Vitamin C und E sowie Selen stehen seit Jahren im Fokus der Wissenschaft. Hierbei wird erforscht inwieweit durch eine gezielte hochdosierte Supplementierung von einzelnen Antioxidanzien positive Effekte hinsichtlich Gesundheit und Leistungsverbesserung erzielt werden können. Gerade Sportler erhoffen sich durch die Supplementierung von Antioxidanzienpräparaten den vermehrten Radikalstress durch Sport besser bekämpfen zu können und durch eine damit verbundene bessere Regeneration und geringere Infektanfälligkeit Leistungsvorteile zu erlangen. Neue Studien zeigen jedoch nicht nur, dass eine solche Supplementierung für den sportlichen Erfolg ohne Nutzen ist, einige Arbeiten kommen sogar zu dem Schluss, dass durch hochdosierte Antioxidanzieneinnahme Trainingsanpassungen gehemmt werden können. Nach der Darstellung des Forschungsstandes soll abschließend im Vortrag erörtert werden, welche konkreten Empfehlungen daraus abzuleiten sind.


Vitamin D – das Sonnenhormon als zentrale Säule der Gesundheit
Prof. Dr. Nicolai Worm

Ein Mangel an Vitamin D herrscht in den Bevölkerungen der Industriestaaten praktisch durchgehend vor und nimmt, besonders in den lichtarmen Wintermonaten, enorme Ausmaße an. Dieses Wissen ist aber bis jetzt kaum in der Ärzteschaft und der Bevölkerung verbreitet. Was bisher ebenfalls kaum vermittelt wird: Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel ist nicht nur ein Risiko für die Knochengesundheit und bedingt Osteoporose. Vielmehr ist eine Mangelversorgung mit Vitamin D ein herausragender Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs, Diabetes mellitus, rheumatische Erkrankungen, Muskelschwäche, Grippe, Depression, M. Alzheimer, M. Parkinson, Multiple Sklerose und andere mehr. Die Fragen, warum bei zu wenig Vitamin D die Körperfunktionen massiv gestört sind und wie man einem solchen Defizit vorbeugen kann stehen im Mittelpunkt des Vortrags, der ein unterschätztes Vitamin in völlig neuem Licht erscheinen lassen wird.


11.15-12.45

FORUM BEWEGUNG
FORSCHUNGSBASIERTE TRAININGSGESTALTUNG IM FITNESS-STUDIO

11.15 - 12.45

Die Gestaltung des Trainings in Fitness-Studios basiert in vielen Fällen auf Eigenerfahrungen der Trainer oder auf Überlieferungen älterer Trainergenerationen („das haben wir schon immer so gemacht“). Hinzu kommen teilweise kuriose Trainingsempfehlungen sowie zweifelhafte Aussagen zu angeblichen Trainingseffekten, die durch neue Trends (Trendsportarten, neue Trainingskonzepte, neue Trainingsgeräte etc.) gestreut werden. Summa summarum beruhen die Trainingsstrategien im Fitness-Sport oftmals eher auf dem Zufallsprinzip als auf wissenschaftlich gesicherten Empfehlungen. In einer Zeit der zunehmenden Professionalisierung im Fitness-Sport und bedingt durch die Tatsache, dass sich immer mehr Menschen mit Risikofaktoren in die Obhut der Fitness-Trainer begeben, sollte hier ein Umdenkprozess stattfinden.
Das Ziel des Forums „Bewegung“ besteht darin, anhand ausgewählter Themen und Beispiele darzulegen, welche konkreten trainingsmethodischen Maßnahmen aus aktuellen Forschungsergebnissen abgeleitet werden können. Forschungsbasierte Trainingsstrategien können dazu dienen, das Training produktiver zu gestalten und die Nebenwirkungen bzw. Risiken des Trainings für die Kunden zu minimieren. Erfolg und Zufriedenheit des Kunden machen einen Trainer zum gefragten Ansprechpartner für die professionellen Trainingsplanung- und –steuerung. Für das Unternehmen eine gute Grundlage zur erfolgreiche Kundenbindung und –neugewinnung durch Mund-zu-Mund-Propaganda.

Moderation: Arne Morsch

 



Intensitätssteuerung im Fitnesskrafttraining – Erste Ergebnisse eines Forschungsprojektes der DHfPG
Christoph Eifler

In der sportwissenschaftlichen Literatur werden seit fast drei Jahrzehnten unterschiedliche Krafttrainingsmethoden propagiert, denen jeweils klar definierte Belastungsparameter zugeordnet sind. Allein diese Methodenvielfalt führt zu einem fast unüberschaubaren Spektrum an Handlungsempfehlungen für die Trainingspraxis. In diesem Kontext stellt die richtige Belastungsintensität eine der bedeutendsten Orientierungsgrößen im Krafttraining dar. In der Literatur sind zu diesem Thema sehr unterschiedliche und zum Teil sehr kontroverse Aussagen zu finden.
Ein zurzeit laufendes Forschungsprojekt der DHfPG überprüft empirisch die Effekte verschiedener Ansätze zur Intensitätssteuerung im Fitnesskrafttraining. Diese Krafttrainingsstudie verläuft jedoch nicht unter künstlich konstruierten Laborbedingungen, sondern im realen Rahmen des üblichen Krafttrainings im Fitness-Studio (Feldtest). In diesem Vortrag werden erste Ergebnisse dieses laufenden Forschungsprojektes präsentiert.

 


Ist Vibrationstraining gleich Vibrationstraining? Trainingsstudie zur Wirksamkeit ausgewählter Vibrationstrainingsgeräte
Dr. Jens Ebing

Der Einsatz von Vibrationstraining im Breiten- und Leistungssport sowie im Präventions- und Rehabilitationssport zählt zu den jüngsten, viel versprechenden Trainings- oder Therapiemethoden. Hinsichtlich der Konstruktion und Konzeption weichen die Trainingsgeräte partiell voneinander ab und man unterscheidet zwei Arten, Platte oder Wippe.
Im Vortrag wird eine an der Charité Berlin durchgeführte Trainingsstudie vorgestellt. Hier wurden diese unterschiedlichen Wirkprinzipien (Power Plate versus Galileo) hinsichtlich der intendierten Effektstärken (Muskelmassezunahme, sportliche Leistungsfähigkeit) verglichen. Dies erfolgte unter standardisierten experimentellen Bedingungen und unter Einsatz modernster bildgebender Verfahren (Kernspintomographie)


Einfluss einer ß-Blockade auf die Ausdauerleistungsfähigkeit
Dr. Sven Fikenzer

Immer häufiger erreichen junge Menschen bereits in der zweiten Lebensdekade Blutdruckwerte der Hypertonie Stadium I (≥140/90 mmHg), bei der eine medikamentöse Behandlung zur Senkung des Blutdrucks in Betracht gezogen wird. Hypertonie ist eine dauernde Erhöhung des Blutdrucks im arteriellen System und ist direkt oder indirekt für eine Reihe von Organschäden und Gefäßschäden zuständig.
Ziel einer medikamentösen Hypertonietherapie ist daher die Blutdrucksenkung. Dabei fällt bei jungen Leuten die Wahl zumeist auf eine Monotherapie, unter anderem mit Betablockern(ß-Blockern). Für eine Hypertonietherapie mit ß-Blockern spielt dabei vor allem deren frequenz- und kontraktionskraftsenkende Wirkung in Ruhe eine wesentliche Rolle. Es stellt sich die Frage, inwiefern ß-Blocker die Leistungsfähigkeit von diesen jungen, zumeist sportlich aktiven Menschen beeinflussen. Literaturangaben diesbezüglich sind untereinander recht widersprüchlich, da zwischen den einzelnen motorischen Fähigkeiten unterschieden werden muss.
Zusammenfassend konnte in neueren Untersuchungen gezeigt werden, dass kardioselektive ß-Blocker keinen Einfluss auf die Hämodynamik des Herzens in maximalen Belastungstests nehmen und im Zusammenhang mit gleichen VO2max-Werten, Laktatschwellen und Watt keine kardiale Leistungseinschränkung darstellen.


13.15-14.45

FORUM MANAGEMENT
„DER FITNESS- UND GESUNDHEITSMARKT VERÄNDERT SICH - HERAUSFORDERUNGEN MEISTERN, CHANCEN NUTZEN!“


13.15 - 14.45

Trotz der trüben Wirtschaftsaussichten im vergangen Jahr hat sich der Markt für Fitness- und Gesundheitsanlagen stabil entwickelt. Studien aus den USA, welche gezeigt haben, dass Fitnessstudios auch dann Zulauf haben, wenn es der Wirtschaft schlecht geht, wurden für Deutschland bestätigt. Dies zeigt, dass die Branche generell relativ unabhängig von der Konjunktur ist.
Auch die Marktprognosen für das Jahr 2010 sind positiv. So ergab eine repräsentative Studie des Marktforschungsunternehmens „Sport + Markt“, dass die Konsumenten 2010 insgesamt mehr für Sport ausgeben wollen. Die Fitness-Studios nahmen hierbei mit einem Index von 114 den höchsten Wert ein.

Dennoch muss beachtet werden, dass trotz der guten Wachstums- und Entwicklungsperspektiven unter den Anlagenbetreibern im Fitness- und Gesundheitsmarkt ein harter Verdrängungswettbewerb herrscht. Fehler und Schwächen von Unternehmen und dem Management werden gnadenlos aufgedeckt. Daher erfordern die immer schnelleren Veränderungen der Märkte ein professionelles und zielgerichtetes Management. Wer zu spät kommt oder die falschen Entscheidungen trifft, wird vom Markt bestraft.

Gutes Management konzentriert sich auf die Veränderungen der Kundenwünsche. Diese suchen nach Produkten bzw. Dienstleistungen, um selbst dem Druck des Marktes zu begegnen. Wer das Richtige anbietet, gewinnt die Kunden dazu. Gutes Management ist viel mehr als nur reflexhaftes Sparen. Es dient vor allem zur optimalen Vorbereitung des Unternehmens auf die Konjunkturphasen und macht das Unternehmen stärker.

Was sind die richtigen Produkte bzw. Dienstleistungen und was ist für eine optimale Vorbereitung eines Unternehmens wichtig, um es permanent stärker zu machen? Welche Rolle spielt die Preisbildung sowie das Vertrauen der Konsumenten in ein Unternehmen für den Unternehmenserfolg? Mit diesen und zahlreichen anderen Fragen befasst sich das Forum Management, um Ihnen als „aktiver Unternehmer bzw. Mitarbeiter“ vielfältige Chancen zu eröffnen.

Moderation: Roman Spitko

 



Preismanagement – Dilemma der Fitness- und Gesundheitsbranche!
Ralf Capelan

Die Zahl der Fitnesstreibenden in Deutschland steigt. Leider gilt das aber nicht für den Branchenumsatz und damit auch nicht für den Pro-Kopf-Umsatz. In der rückblickenden Betrachtung zeigt sich, dass der inflationsbereinigte Pro-Kopf-Umsatz über viele Jahre stagniert, das Leistungs- und Angebotsspektrum der Fitness- und Gesundheitsbranche jedoch überproportional ausgebaut und erweitert wurde.

Aus dieser Betrachtung ergibt sich eine große Herausforderung für die gesamte Branche. Wie gelingt es, den stagnierenden Umsatz pro Kunden zu erhöhen, um damit auch die wachsenden Qualitätsanforderungen an unsere Branche erfüllen zu können? Die Erfüllung dieser Anforderungen wird nur gelingen, wenn die Kunden bereit sind, für die entsprechenden Leistungen einen adäquaten Preis zu bezahlen. Denn unabhängig vom ideologischen Lager und den individuellen Vorlieben eines jeden Betreibers unterliegen alle Unternehmer den wirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten, dass der zu erzielende Preis einer Dienstleistung in jedem Fall über den Kosten liegen muss, die zur Abgabe dieser Dienstleistung aufgebracht werden müssen. Folgt der Unternehmer dieser Gesetzmäßigkeit nicht, so erwirtschaftet er Verluste und wird langfristig vom Markt verschwinden. Dieser Zusammenhang zeigt, dass der Preisbildung eine enorme betriebswirtschaftliche Bedeutung zukommt. Fehler bei der Preisbildung können existenzielle Konsequenzen haben.

In seinem Impulsvortrag beschreibt Ralf Capelan das „Dilemma“ der Fitness- und Gesundheitsbranche und zeigt mögliche Lösungsansätze für Unternehmen. Wichtig hierbei ist die Sensibilisierung für das Preismanagement und die damit zusammenhängenden wesentlichen Prozesse der Preisbildung. Psychologische Auswirkungen, welche den Preis neben den Preisbildungsverfahren zusätzlich beeinflussen, werden in den beiden folgenden Referaten auszugsweise thematisiert. Das „Vertrauen“ spielt dabei eine wesentliche Rolle.

 


Vertrauen als Basis für die weitere Entwicklung des Fitness- und Gesundheitsmarktes
Henrik Gockel

Fitness- und Gesundheitscenter gibt es bereits seit über 20 Jahren in Deutschland. Trotzdem nutzen dieses Angebot nach wie vor deutlich weniger als 10% der Bevölkerung. In anderen europäischen Ländern ist die sogenannte Reaktionsquote bereits doppelt so hoch. Das heißt: Im Verhältnis ca. doppelt so viele Bürger und Bürgerinnen nutzen stationäre Fitness- und Gesundheitsangebote.
Liegt es nur an den angeblich fehlenden politischen Rahmenbedingungen oder ist etwa mangelndes Vertrauen in die „Versprechungen“, Trainingsmethoden, Umgang und Preisgestaltung hiesiger Anbieter gegenüber den Kunden/innen der Grund? Was kann jeder einzelne Anlagenbetreiber tun, um aus zufriedenen Kunden vertrauende Kunden zu machen? Welche Fehler wurden in der Vergangenheit gemacht und was kann man daraus lernen? Diese Fragen wird Henrik Gockel in seinem Impulsvortrag stellen und mit Beispielen aus seiner internationalen praktischen Erfahrung illustrieren.


Ein betriebswirtschaftliches Zaubermittel: Systematisches Organisationsvertrauen?!
Dr. Oliver Schumann

Die Deutsche Bank hat im Krisenjahr 2009 einen Milliardengewinn eingefahren und ist sich sicher: „…ohne Kundenvertrauen geht das nicht!“

Ohne Zweifel gilt gerade in der Gesundheitsbranche das Vertrauen zwischen Personen als eines der wichtigsten Voraussetzungen: Das Mitglied vertraut dem Berater, der Patient dem Arzt und der Kunde dem Apotheker. Immer mehr macht aber gerade in Zeiten schnellen Wandels, vielfältiger Angebote und einer stark vernetzten Umwelt ein neues Vertrauensobjekt auf sich aufmerksam: Das Organisations- bzw. Institutionenvertrauen. Hier hat der Kunde Vertrauen in das gesamte Unternehmen, seine Strukturen und Abläufe. Zum Organisationsvertrauen gehört aber auch, dass zwei Unternehmen einander vertrauen und damit die entscheidende Voraussetzung erfüllen, eine Kooperation einzugehen.

Es stellt sich die Frage, ob dieser organisationalen Vertrauensform gerade in der Gesundheitsbranche ein eigenständiger Stellenwert eingeräumt werden muss: Das Marketing der darin tätigen Unternehmen zielt auf nicht greif- und kaum bewertbare Vorteile, Nutzen und Problemlösungen für den Kunden. Wohlbefinden, Sicherheit und Lebensqualität sind Aussichten, die im Vorfeld vom Kunden in ihrer Qualität kaum beurteilt werden kann.

Ist ein systematisch aufgebautes und gepflegtes ‚Organisationsvertrauen‘ das neue betriebswirtschaftliche Zaubermittel für Unternehmen in der Gesundheitsbranche? Ist es zudem eine entscheidende Voraussetzung für Wettbewerbsvorteile und Schutzfaktor in Wandel- und Krisenzeiten?

Dr. Schumann fokussiert mit seinem Impulsvortrag diese Fragen und zeigt davon ausgehend Möglichkeiten auf, wie in der Gesundheitsbranche tätige Unternehmen Organisationsvertrauen aufbauen können. Mit einem interdisziplinären Zugang aus den Wissenschaftszweigen Betriebswirtschaft, (Gesundheits-)Psychologie und Neuromarketing werden notwendige Schritte aufgezeigt, um das Verbrauchervertrauen auf institutionaler Ebene positiv und nachhaltig zu beeinflussen.


14.45-15.00

GETUP-KONGRESS 2010
VERABSCHIEDUNG UND ZUSAMMENFASSUNG

14.45 - 15.00

Kongressmoderator Prof. Dr. Winfried Schlaffke fasst die Inhalte des GETUP-Kongress 2010 zusammen und verabschiedet die Teilnehmer.



15.00-18.00

stick GETUP-KONGRESS 2010
MESSEBESUCH

15.00 - 18.00

Am ersten Kongresstag haben die Teilnehmer während der langen Mittagspause - am zweiten Kongresstage im Anschluss an das Kongressprogramm – die Möglichkeit, ohne zusätzliche Kosten die FIBO-Messehallen zu besuchen. Eine ideale Gelegenheit, um sich bei den zahlreichen Ausstellern umfassend über bewährte Produkte und Neuheiten zu informieren.